Wir gehen aufrecht, erhobenen Hauptes.
Tragen mit Würde das Bewusstsein unserer Endlichkeit. Nicht der des Planeten, des Kosmos. Nein. Unserer eigenen Endlichkeit. Und das ist gerade für den modernen Menschen, dem technologischen Fortschritt vertrauenden, ein Affront.
Wir wissen (und gerne verdrängen), dass wir sterblich sind. Manchmal deutlich. Manchmal vergessen wir es vollständig. Dann zum Beispiel, wenn uns das Leben, unsere eigene Lebendigkeit, berauscht. Wenn wir in einer warmen Sommernacht beim Vollmond uns die Kleider vom Leib reissen, um das Amlebensein in seiner schönsten Ausformung möglichst unmittelbar zu spüren. Es sind Momente des Glücks, die uns manchmal am Durchhalten stärken. Die Erinnerung daran, die ein Beweis der Möglichkeit des Glückes in uns andauern lässt. Es ist der Scheibenwischer, der uns wenigstens ab und an einen klaren Blick in der trüben Scheibe einer indifferenten Perspektive in die Zukunft hinein wischt.
Tragen mit Würde das Bewusstsein unserer Endlichkeit. Nicht der des Planeten, des Kosmos. Nein. Unserer eigenen Endlichkeit. Und das ist gerade für den modernen Menschen, dem technologischen Fortschritt vertrauenden, ein Affront.
Wir wissen (und gerne verdrängen), dass wir sterblich sind. Manchmal deutlich. Manchmal vergessen wir es vollständig. Dann zum Beispiel, wenn uns das Leben, unsere eigene Lebendigkeit, berauscht. Wenn wir in einer warmen Sommernacht beim Vollmond uns die Kleider vom Leib reissen, um das Amlebensein in seiner schönsten Ausformung möglichst unmittelbar zu spüren. Es sind Momente des Glücks, die uns manchmal am Durchhalten stärken. Die Erinnerung daran, die ein Beweis der Möglichkeit des Glückes in uns andauern lässt. Es ist der Scheibenwischer, der uns wenigstens ab und an einen klaren Blick in der trüben Scheibe einer indifferenten Perspektive in die Zukunft hinein wischt.
Es kostet uns oft viel Mühe, sich aufrecht auf den Beinen zu halten. Wir sinken in Bürostühle und Autositze, in die Chaiselongues und Sofas, auf Wiesen und in Betten. Wir sacken zusammen und entschweben in die virtuellen bunten Inhalte unserer Touchscreens. Allein die Körperspannung lässt nach, und wir fühlen uns entspannt. Müssen in diesen Minuten, Stunden, Tagen nichts mehr spannungsvoll halten. Fluch und Segen gleichzeitig. Wir denken, es ist jetzt gut so. Aber verkennen, dass unser Körper unentwegt in Bewegung ist. Die physiologischen und bio-chemischen Vorgänge laufen unbemerkt ab. Gelagert in Zeit und Rhythmus. Wir denken und unsere Sinnesorgane sind am registrieren und die erkannten Informationen an unser Gehirn Weiter zu leiten. Es entsteht ein Endruck unserer Wirklichkeit in uns. Ein Abdruck, der nachhallt. Mal kürzer mal länger.
Auch wenn ich dieses Buch schreibe, beobachte ich, wie sich meine innere Spannung verhält. Vor allem, so viel möchte ich unterbringen, weil so vieles hineinpasst. Aber gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass es weder für Sie, lieber Leser, gut wäre, noch für mich. Am Ende würden wir uns überhaupt nicht mehr darauf einigen können, worüber hier die Rede ist. Deshalb lade ich Sie auf ein bewegtes Abenteuer ein, gemeinsam zu schauen, was es bedeutet, ein schöner Mensch zu sein und ein ebenso schönes Leben zu führen.
Auch wenn ich dieses Buch schreibe, beobachte ich, wie sich meine innere Spannung verhält. Vor allem, so viel möchte ich unterbringen, weil so vieles hineinpasst. Aber gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass es weder für Sie, lieber Leser, gut wäre, noch für mich. Am Ende würden wir uns überhaupt nicht mehr darauf einigen können, worüber hier die Rede ist. Deshalb lade ich Sie auf ein bewegtes Abenteuer ein, gemeinsam zu schauen, was es bedeutet, ein schöner Mensch zu sein und ein ebenso schönes Leben zu führen.
